31.03.2020 - Versicherungsschutz für freiwillige Helferinnen und Helfer

Wer hilft, ist gesetzlich unfallversichert

Bild zeigt Einkaufliste und Lebensmittel.

Viele Kommunen organisieren derzeit Helferdienste in ihren Regionen – zum Beispiel Einkäufe für ältere Menschen oder andere Risikogruppen. Welche Personengruppen unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fallen, haben wir in einem Merkblatt für Sie zusammengefasst. Auch Krankenhäuser greifen derzeit auf freiwillige Helfer*innen zurück: Pensionierte Ärztinnen und Ärzte oder Pflegekräfte haben angeboten, während der Corona-Situation zu unterstützen. Wer unentgeltlich, insbesondere ehrenamtlich, in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder der Wohlfahrtspflege tätig wird, steht dabei automatisch wie die übrigen Arbeitnehmer*innen dort unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Anders sieht es dagegen bei selbständigen Tätigkeiten auf Honorarbasis aus. Ärztinnen und Ärzte müssen aufgrund ihrer Selbständigkeit eine beitragspflichtige freiwillige Versicherung bei der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) abschließen, wenn sie diese Tätigkeit absichern möchten.

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