31.03.2020 - Versicherungsschutz für freiwillige Helferinnen und Helfer

Wer hilft, ist gesetzlich unfallversichert

Bild zeigt Einkaufliste und Lebensmittel.

Viele Kommunen organisieren derzeit Helferdienste in ihren Regionen – zum Beispiel Einkäufe für ältere Menschen oder andere Risikogruppen. Welche Personengruppen unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fallen, haben wir in einem Merkblatt für Sie zusammengefasst. Auch Krankenhäuser greifen derzeit auf freiwillige Helfer*innen zurück: Pensionierte Ärztinnen und Ärzte oder Pflegekräfte haben angeboten, während der Corona-Situation zu unterstützen. Wer unentgeltlich, insbesondere ehrenamtlich, in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder der Wohlfahrtspflege tätig wird, steht dabei automatisch wie die übrigen Arbeitnehmer*innen dort unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Anders sieht es dagegen bei selbständigen Tätigkeiten auf Honorarbasis aus. Ärztinnen und Ärzte müssen aufgrund ihrer Selbständigkeit eine beitragspflichtige freiwillige Versicherung bei der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) abschließen, wenn sie diese Tätigkeit absichern möchten.

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Husten, Niesen, Händewaschen – Infektionsschutz in der Kita

Unsere Kleinsten, die jetzt nach und nach in die hessischen Kitas zurückkehren, haben es schwer: Sie sollen die Hust- und Nies-Etikette beachten, lernen, Abstand zu halten, obwohl sie sich und die Erzieher*innen am liebsten knuddeln würden, sich gründlich und regelmäßig die Hände waschen und auf einmal Regeln beachten, die ihrem kindlichen Verständnis völlig widersprechen. Die UKH unterstützt die Erzieher*innen jetzt mit einem kindgerechten Angebot: Fünf Lieder zum Mitsingen sollen helfen, den Kindern zu erklären, was sie und andere vor Ansteckung schützt.

Die Lieder "Frische Luft", "Hände waschen", "Jeder muss mal husten", "Zusammen sind wir stark" und "Meine eigenen Sachen" stehen ab sofort zum Download und zur freien Nutzung zur Verfügung. Zu den Songs …

Körperhaltung Sitzen Kita

Rückengerechte Arbeitsweise in Kinderkrippen

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Ein Blick auf den Schrittzähler genügt, um zu wissen: Erzieherinnen und Erzieher legen täglich große Strecken zurück. Auch wechseln Erzieher*innen oft ihre Körperhaltung zwischen Sitzen, Stehen und Gehen. Dennoch gehören Fehlbelastungen des Muskel-Skelett-Systems häufig zum Arbeitsalltag. Vor allem im Krippenbereich ist daher eine ergonomisch gestaltete Arbeitsumgebung besonders wichtig. In unserem Merkblatt finden Sie Tipps, wie Sie körperliche Belastungen durch ergonomische Ausstattung und Möbel reduzieren können. Zum Merkblatt "Die Arbeit in Kinderkrippen ergonomisch gestalten"

Empfehlungen zum Umgang mit Corona in der Kita

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Die Lockerung der Corona-Maßnahmen und der infektionssichere Umgang in den Kitas wirft bei Trägern, Führungskräften und dem pädagogischen Personal einige Fragen auf. Für die meisten Fragestellungen können wir Ihnen Lösungen und Hilfestellungen anbieten, die wir als FAQs hier zusammengefasst haben und fortlaufend erweitern. Ist Ihre Frage nicht dabei? Dann schreiben Sie an ukh[at]ukh.de oder rufen Sie ihre zuständige Ansprechperson an.


Weitere Informationen finden Sie in der Empfehlung für Kindertagesstätten im Umgang mit Corona der DGUV auf Grundlage des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard der Bundesregierung. 

Was Sie zum Versicherungsschutz wissen sollten

Kitaschließungen und alternative Betreuung

Nach der aktuellen zweiten Verordnung durch die hessische Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus (Stand 13. März 2020) dürfen Kinder zunächst bis zum 19. April 2020 keine Kindertageseinrichtung und keine erlaubnispflichtige Kindertagespflegestelle betreten. Die Personensorgeberechtigten tragen die Verantwortung, dass diese Verpflichtung erfüllt wird. Somit ist die Betreuung sowohl in der Kita als auch bei einer Tagespflegeperson untersagt.